Wir wollen Heilung. Befreiung. Durchbruch. Wir wollen alte Themen endlich angehen, frei werden, unsere Berufung leben und mit Gott in das hineinwachsen, was er für uns vorbereitet hat.

Und ich LIEBE das. 🔥

Aber über einen Teil davon sprechen wir meiner Meinung nach viel zu wenig: Kann dein Körper eigentlich halten, worum du geistlich gerade bittest? Denn Wachstum führt uns manchmal genau an die Stellen, die sich unangenehm anfühlen. Wir schauen Dinge an, die wir jahrelang verdrängt haben. Wir sprechen Wahrheiten aus, die unserem bisherigen Selbstbild widersprechen. Wir setzen plötzlich Grenzen. Lassen Kontrolle los. Werden sichtbar. Oder Gott zeigt uns eine Berufung, die gleichzeitig wunderschön und ungefähr 17 Nummern zu groß erscheint. 😂

Unser Geist kann längst sagen: JA. ICH WILL DAS.

Und unser Körper reagiert mit: ABSOLUT NICHT. 😭

Herzklopfen. Nervöser Magen. Gedankenkarussell. Anspannung. Rückzug. Überforderung. Erschöpfung. Und dann versuchen wir manchmal, uns noch ein bisschen mehr zu pushen. Mehr glauben. Mehr vertrauen. Mehr beten. Endlich durch dieses Thema durchgehen.

Dabei könnte an genau dieser Stelle etwas ganz anderes dran sein: Sicherheit. Als Kapazität für das, was danach kommt. Denn wenn wir uns mit tiefen Themen beschäftigen, Heilung und Befreiung suchen oder Schritte in unsere Berufung gehen, darf unser Körper lernen:

Ich kann hier sein.

Ich bin gehalten.

Ich kann das mit Jesus aushalten.

Und genau deshalb bedeutet Nervensystemregulation für mich heute viel mehr als ein bisschen weniger Stress. Ich möchte meinem Körper beibringen, sich von Gott halten zu lassen – damit ich Kapazität für das bekomme, was er mit mir vorhat.

Wenn dein Geist längst JA sagt – und dein Körper noch nicht mitkommt

Ich glaube, genau das kann unglaublich verwirrend sein. Du willst vertrauen. Du willst loslassen. Du willst diesen nächsten Schritt gehen. Du willst dich mit einem Thema auseinandersetzen, weil du spürst: Gott möchte mich hier weiterführen.

Und trotzdem reagiert dein Körper, als wäre gerade Gefahr im Verzug. Das bedeutet nicht automatisch, dass der Schritt falsch ist. Manchmal bedeutet es schlicht: Mein Körper kennt diese Erfahrung noch nicht als sicher.

Vielleicht hast du jahrelang gelernt, dass Kontrolle dich schützt. Dann kann Loslassen wunderschön klingen – und sich körperlich trotzdem erstmal furchtbar anfühlen. Vielleicht hast du gelernt, dich kleinzumachen, um dazuzugehören. Dann kannst du deine Berufung von ganzem Herzen wollen – und Sichtbarkeit löst trotzdem Alarm aus. Vielleicht möchtest du endlich eine Grenze setzen. Und während dein Kopf längst weiß, dass diese Grenze gesund ist, reagiert dein Körper mit Herzklopfen, schlechtem Gewissen und dem dringenden Wunsch, dein Nein sofort wieder zurückzunehmen.

Genau deshalb finde ich den Satz: „Du musst Gott einfach mehr vertrauen.“ manchmal ziemlich kurz gegriffen. Denn Vertrauen ist für mich inzwischen mehr als eine Entscheidung, die ich einmal im Kopf treffe.

Vertrauen darf zu einer Erfahrung werden. Mein Körper darf erleben:

Ich lasse gerade Kontrolle los – und werde gehalten.

Ich setze eine Grenze – und bin sicher.

Ich werde sichtbar – und kann mit der Aufregung in meinem Körper bleiben.

Ich schaue etwas Schmerzhaftes an – und muss darin nicht untergehen.

Ich kann mit Jesus durch etwas hindurchgehen und dabei bei mir bleiben. Und genau deshalb kann es vor tiefen Veränderungsprozessen unglaublich wertvoll sein, erstmal Kapazität aufzubauen. Als Vorbereitung. Denn ich möchte meinen Körper nicht in Veränderung hineinzwingen. Ich möchte ihn darauf vorbereiten, mitzukommen.

Nervensystem regulieren – aber wofür eigentlich?

Wenn du dich ein bisschen mit dem Nervensystem beschäftigt hast, kennst du wahrscheinlich einiges davon. Atmen. Grounding. Schütteln. Orientieren. Den Körper spüren. Stress reduzieren. Und all das kann wertvoll sein. Aber irgendwann habe ich mich gefragt: Wofür möchte ich mein Nervensystem eigentlich regulieren?

Damit ich mich möglichst immer ruhig fühle? Damit unangenehme Emotionen schnell wieder verschwinden? Damit ich nie wieder gestresst bin? Das wäre mir inzwischen viel zu klein gedacht. Denn ich möchte ein Leben mit Jesus führen, das mich immer wieder etwas kosten wird. Mut. Vertrauen. Kontrolle. Komfort. Vielleicht auch die Vorstellung davon, wie mein Leben eigentlich laufen sollte.

Ich möchte schwierige Gespräche führen können. Grenzen setzen. Mich zeigen. Lieben, obwohl Beziehung verletzlich macht. Mich mit alten Themen auseinandersetzen. Und irgendwann vielleicht sogar genau das tragen können, worum ich jahrelang gebetet habe. 🔥

Dafür möchte ich Kapazität. Deshalb bedeutet ein reguliertes Nervensystem für mich auch nicht: „Ich bin immer entspannt.“ Sondern viel eher: „Mein Körper kann Aktivierung erleben, ohne dass ich mich sofort darin verliere.“

Ich kann aufgeregt sein und trotzdem gehen.

Ich kann Angst spüren und trotzdem bei Jesus bleiben.

Ich kann mit etwas Unangenehmem konfrontiert werden und trotzdem präsent bleiben.

Ich kann etwas Großes empfangen, ohne direkt wieder in Kontrolle, Rückzug oder Überforderung zu kippen.

Für mich ist Nervensystemregulation deshalb kein Selbstzweck. Sie ist Vorbereitung auf ein Leben, das größer werden darf als meine bisherigen Schutzmuster.

Manchmal ist sogar das Gute zu groß für unseren Körper

Das Spannende ist: Unser Nervensystem reagiert nicht nur auf Dinge, die wir nicht wollen. Manchmal kann sogar genau das, was wir uns wünschen, unglaublich viel Aktivierung auslösen. Das habe ich selbst ziemlich eindrücklich erlebt. Ich bekam eine Prophetie über mein Leben ausgesprochen. Und sie hat mich tief bewegt. Es ging um meine Berufung. Um Dinge, nach denen ich mich sehne. Um eine Zukunft, bei der etwas in mir sofort wusste: WOW. Ja. 😭🔥

Geistlich war ich vollkommen dabei. Ich wollte das. Ich konnte darin Gottes Handschrift erkennen. Und gleichzeitig ist mein Körper komplett gecrasht. Diese Größe. Die Verantwortung. Das Gesehenwerden. Die Vorstellung davon, was da vielleicht einmal durch mein Leben entstehen könnte.

Mein Geist war begeistert – mein Nervensystem hatte dafür noch kaum Kapazität. Und das fand ich erstmal ziemlich irritierend. Denn wie kann etwas, das ich mir wünsche, gleichzeitig so viel Stress in meinem Körper auslösen?

Heute ergibt das für mich total Sinn. Unser Körper fragt schließlich nicht: „Ist das eine tolle Prophetie?“ 😂 Er reagiert auf das, was eine Erfahrung für ihn bedeutet. Mehr Sichtbarkeit. Mehr Verantwortung. Mehr Ungewissheit. Eine neue Rolle. Eine neue Größe. Vielleicht auch der Abschied von einer Version von uns, die jahrelang vertraut war.

Und genau deshalb denke ich bei Nervensystemarbeit inzwischen nicht mehr nur an: Wie komme ich aus Stress raus? Ich denke auch an: Wie vergrößere ich meine Kapazität für das Leben, in das Gott mich hineinführt?

Das verändert für mich alles. Denn vielleicht betest du gerade um etwas. Eine Beziehung. Berufung. Heilung. Freiheit. Mehr Verantwortung. Eine offene Tür. Und wenn sie sich tatsächlich öffnet, merkst du plötzlich: Puh. Das ist ganz schön viel.

Dann muss die Antwort nicht automatisch sein, kleiner zu träumen. Vielleicht darf dein Körper lernen, mehr zu halten. Mehr Freude. Mehr Sichtbarkeit. Mehr Verantwortung. Mehr Freiheit. Mehr von dem Guten, um das du Gott gebeten hast.

Warum HELD BY GOD für mich zum Gamechanger wurde

Genau an dieser Stelle wurde HELD BY GODA BIBLE EMBODIMENT™ EXPERIENCE für mich persönlich zum Gamechanger. Ich habe angefangen, Sicherheit nicht nur dann zu suchen, wenn schon alles zu viel war.

Ich habe sie trainiert. Dieses körperliche Wissen:

Ich bin hier.

Jesus ist hier.

Ich bin gehalten.

Und dadurch hat sich für mich auch verändert, wann ich Nervensystemarbeit einsetze. Ich möchte nicht erst anfangen, mich zu regulieren, wenn ich schon mitten im Crash bin. 😭 Wenn ich weiß, dass ich mit Jesus an ein tieferes Thema möchte, darf mein Körper vorher einen Ort kennenlernen, zu dem er zurückkehren kann. Wenn Befreiung dran ist. Wenn Heilung dran ist. Wenn ich etwas anschauen möchte, das weh tut. Wenn ich eine Entscheidung treffen muss, die mich Überwindung kostet.

Oder wenn ich spüre: Okay Jesus. Da gehen wir jetzt wirklich ran. 😭😂

Dann möchte ich meinem Körper vorher eine Erfahrung geben, die sagt: Du musst hier nicht alleine durch. Das ist für mich der Unterschied zwischen mich durch einen Veränderungsprozess pushen und meinen Körper darauf vorzubereiten.

Manchmal ist der nächste Schritt deshalb gar nicht, noch tiefer zu graben. Manchmal darfst du erstmal lernen, wie es sich anfühlt, gehalten zu sein.

Vielleicht ist dein nächster Schritt: gehalten sein

Vielleicht gibt es gerade etwas, an das du mit Jesus ran möchtest. Ein altes Thema. Eine Angst. Eine Grenze. Etwas, von dem du frei werden möchtest. Oder vielleicht steht etwas richtig Schönes vor dir. Eine neue Aufgabe. Mehr Sichtbarkeit. Eine Beziehung. Eine Berufung. Eine Tür, um die du lange gebetet hast. Und du merkst trotzdem: Mein Körper findet das gerade ganz schön viel.

Dann würde ich heute eine andere Frage stellen: Wie kann mein Körper Sicherheit lernen, damit er mitkommen kann?

Genau dafür habe ich HELD BY GOD entwickelt. Eine kleine Experience, in der dein Körper Sicherheit mit Gott erleben und trainieren darf. Damit Gehaltensein zu einer Erfahrung wird, auf die dein Körper zurückgreifen kann:

Ich bin hier.

Jesus ist hier.

Ich bin gehalten.

→ [HELD BY GOD starten]

Vielleicht wird genau diese Sicherheit später zur Grundlage dafür, dass du dich einem Thema zuwenden kannst, vor dem du bisher zurückgeschreckt bist. Vielleicht hilft sie dir, in einem schwierigen Moment präsent zu bleiben. Oder sie bereitet dich auf etwas vor, von dem du heute noch gar nicht weißt, dass Gott es mit dir vorhat.

Ich möchte jedenfalls nicht nur um große Dinge beten.

Ich möchte auch die Kapazität entwickeln, sie mit Jesus zu tragen. 🤍

Hiii, ich bin Vanessa Schmitz, die Gründerin von Bible Embodiment™ – einer Bewegung für Frauen, die Gottes Wahrheit nicht nur erkennen, sondern so verkörpern wollen, dass sie in ihrer Körperhaltung, ihren Nervensystemreaktionen und ihrer Zyklusgesundheit sichtbar wird.

Mit der Embodied Truth Method™ bewegen wir Gottes Wahrheit von der Erkenntnis zur Verkörperung – damit unser Leben zeigt, wie gut Gott ist.