Ich LIEBE Persönlichlichkeitsentwicklung. Wirklich. 😂 Wachsen. Lernen. Mich reflektieren. Muster erkennen. Neue Gewohnheiten entwickeln. Mehr aus dem machen, was in mir steckt. Gib mir ein gutes Buch, einen spannenden Gedanken oder irgendein Konzept, bei dem ich denke „OHHH, das muss ich ausprobieren!“ – und du hast mich. 😂

Und trotzdem gibt es einen Satz aus der Persönlichkeitsentwicklungswelt, mit dem ich heute nicht mehr so viel anfangen kann: „Werde die beste Version deiner selbst.“

Denn wer ist das eigentlich? Die selbstbewusste Version? Die erfolgreiche? Die disziplinierte? Die entspannte? Die geheilte?

Die Frau mit gesunden Grenzen, perfekter Morgenroutine, erfolgreichem Business, reguliertem Nervensystem und natürlich einem vollkommen ausgeglichenen Zyklus? 😂

Irgendwo entsteht ziemlich schnell ein Ideal. Eine Frau, die ich irgendwann sein möchte. Und dann beginnt das Projekt: Wie komme ich von der Frau, die ich heute bin, zu IHR?

Mehr Disziplin. Mehr Heilung. Mehr Routinen. Mehr Reflexion. Mehr an mir arbeiten. Und selbst christliche Persönlichkeitsentwicklung kann ziemlich schnell genauso aussehen. Wir tauschen vielleicht ein paar Begriffe aus. Aus „Higher Self“ wird Identität in Christus. Aus der perfekten „High Value Woman“ wird die perfekte christliche Frau. Vielleicht hängen wir noch Proverbs 31 an die Wand. 😂

Und plötzlich rennen wir wieder einem Ideal hinterher. Nur diesmal mit Bibelversen. Genau DAS interessiert mich heute nicht mehr. Ich möchte keine christliche Version von Selbstoptimierung.

Ich möchte Persönlichkeitsentwicklung mit Jesus. Und für mich beginnt die an einer völlig anderen Stelle. Nicht bei der Frage: Was muss ich tun, um endlich diese Frau zu werden? Sondern bei: Wer bin ich eigentlich in Gott?

Denn wenn sich diese Antwort verändert, verändert sich irgendwann auch die Frage, wie ich leben möchte. Deshalb lautet einer der wichtigsten Grundsätze von Bible Embodiment™ für mich: Haltung vor Handlung. Und dieser kleine Unterschied hat meine komplette Sicht auf Persönlichkeitsentwicklung verändert.

Haltung vor Handlung – was ich damit eigentlich meine

Nehmen wir etwas ganz Banales: Du setzt eine Grenze. Von außen sieht das erstmal ziemlich eindeutig nach persönlichem Wachstum aus. Du sagst Nein. Du kommunizierst klar. Du stehst für dich ein. Check. Gesunde Grenze gelernt. 😂

Aber was passiert in dir? Vielleicht setzt du diese Grenze aus der Haltung: „Ich muss mich schützen, weil andere Menschen gefährlich sind.“ Vielleicht aus: „Ich muss endlich beweisen, dass ich selbstbewusst bin.“ Oder aus: „Ich bin wertvoll. Ich darf Raum einnehmen. Ich kann lieben UND eine Grenze haben.“

Äußerlich kann dieselbe Handlung entstehen. Innerlich sind das drei völlig verschiedene Geschichten. Und genau deshalb reicht mir die Frage: „Was würde die beste Version von mir jetzt tun?“ heute nicht mehr.

Mich interessiert: Aus welcher Haltung heraus handle ich? Denn eine Handlung kann gesund aussehen und trotzdem aus Angst entstehen. Eine perfekte Morgenroutine kann aus Freude und Ausrichtung auf Gott entstehen – oder aus dem Gefühl: Wenn ich meinen Tag nicht perfekt starte, kriege ich mein Leben nicht in den Griff.

Du kannst Sport machen, weil du deinen Körper gerne gut verwaltest. Oder weil du glaubst: So wie ich gerade aussehe, bin ich nicht gut genug.

Du kannst unglaublich viel leisten, weil Gott dir etwas anvertraut hat und du Freude daran hast. Oder weil dein Wert daran hängt, gebraucht und erfolgreich zu sein.

Die Handlung erzählt eben nicht immer die ganze Geschichte. Die Haltung darunter interessiert mich viel mehr. Denn wenn ich nur mein Verhalten verändere, kann ich aus demselben alten Fundament plötzlich sehr „gesunde“ Dinge tun. Dann wird aus Selbstoptimierung eben christliche Selbstoptimierung.

Persönlichkeitsentwicklung mit Jesus beginnt für mich eine Ebene tiefer

Deshalb beginne ich heute mit anderen Fragen: Was glaube ich gerade über mich? Was glaube ich über Gott? Was glaube ich tun zu müssen, um sicher, wertvoll oder geliebt zu sein?

Und dann: Gott, was ist DEINE Wahrheit genau hier? Denn vielleicht muss ich gar nicht als Erstes lernen, besser Grenzen zu setzen. Vielleicht darf ich lernen: Mein Wert steht fest.

Vielleicht brauche ich nicht zuerst mehr Disziplin. Vielleicht darf meine Haltung werden: Ich bin eine Verwalterin dessen, was Gott mir anvertraut hat.

Vielleicht brauche ich nicht noch mehr Selbstbewusstsein. Vielleicht darf ich verstehen: Ich weiß, wer ich bin und wem ich gehöre. Und aus dieser Haltung heraus verändert sich mein Handeln.

Das ist für mich der Unterschied. Ich versuche nicht, über mein Verhalten eine neue Identität zu erschaffen. Meine Identität in Gott darf zu meiner Haltung werden – und meine Haltung beginnt, mein Verhalten zu prägen.

Identität. Haltung. Handlung. In genau dieser Reihenfolge.

Wenn ich das Ideal nicht mehr selbst festlegen muss

Ich glaube, genau hier ist für mich eine riesige Last weggefallen. Denn wenn Persönlichkeitsentwicklung bedeutet, die beste Version meiner selbst zu werden, muss ich erstmal festlegen, wie diese Frau überhaupt aussieht. Was bedeutet erfolgreich? Was bedeutet selbstbewusst? Wie diszipliniert sollte ich sein? Wie viel sollte ich leisten? Wie sollte eine „gesunde“ Frau leben? Wie feminin? Wie unabhängig? Wie entspannt?

Und plötzlich bin ich gleichzeitig: das Projekt, die Projektmanagerin und die Qualitätskontrolle. 😂

Und je nachdem, welchen Podcast ich gerade höre oder wem ich auf Instagram folge, verändert sich das Zielbild gleich mit. Das finde ich inzwischen wahnsinnig anstrengend.

Mit Jesus hat sich für mich deshalb weniger die Frage verändert, OB ich wachsen möchte. Ohhhh, ich möchte wachsen. 😂 Aber ich möchte die Richtung nicht mehr alleine bestimmen. Ich darf Gott fragen:

Was hast DU eigentlich in mich hineingelegt? Was möchtest du in mir entwickeln? Welche Haltung darf ich gerade lernen? Wo möchtest du mich korrigieren? Wo darf ich mutiger werden? Wo sanfter? Wo konsequenter? Wo darf ich Verantwortung übernehmen? Und wo darf ich endlich aufhören, Verantwortung zu tragen, die nie meine war?

Und genau das finde ich so befreiend: Es gibt keine allgemeine „beste Version“, auf die wir jetzt alle gemeinsam hinarbeiten müssen. Vielleicht lernt eine Frau gerade, ihre Stimme zu benutzen. Eine andere darf lernen, still zu werden. Eine lernt, Grenzen zu setzen. Eine andere, wieder Nähe zuzulassen. Eine darf endlich sichtbar werden. Eine andere muss vielleicht nicht noch sichtbarer werden, sondern lernen, ihren Wert auch dann zu kennen, wenn gerade niemand applaudiert.

Deshalb möchte ich Frauen auch kein neues Ideal verkaufen. Keine perfekte Bible Embodiment Woman, die morgens selbstverständlich mit Jesus aufsteht, vollkommen reguliert durch ihren zyklischen Alltag schwebt, biblische Grenzen setzt und nebenbei Sprüche 31 verkörpert. 😂

Das wäre einfach die nächste Schablone. Mich interessiert viel mehr: Wer hat Gott DICH geschaffen zu sein? Und wie sieht es aus, wenn seine Wahrheit über dich immer mehr zu deiner inneren Haltung wird? Denn ich glaube, genau dort passiert etwas Wunderschönes: Du wirst nicht immer mehr wie irgendein Frauenideal. Du wirst immer freier darin, die Frau zu sein, die Gott tatsächlich geschaffen hat.

Wachstum darf trotzdem Wachstum bleiben

Und das ist mir wichtig. Denn „Meine Identität steht in Gott fest“ bedeutet für mich nicht: Cool. Dann bleibe ich jetzt einfach für immer genauso. 😂 Jesus hat mich an Stellen geführt, an denen ich mich verändern musste. Er hat Überzeugungen korrigiert. Mich mit Dingen konfrontiert. Mich Verantwortung übernehmen lassen. Mich aus Komfort herausgerufen. Mir gezeigt, wo Angst meine Entscheidungen bestimmt. Wo Stolz. Wo Kontrolle. Wo Menschenfurcht. Wo ich mich kleiner mache, als ich eigentlich bin.

Persönlichkeitsentwicklung mit Jesus kann ziemlich unbequem sein. Aber der Ausgangspunkt ist ein anderer. Ich wachse nicht auf ein Ideal zu, damit ich irgendwann wertvoll genug bin. Ich wachse aus einer Identität heraus, die ihren Wert bereits in Gott gefunden hat. Und dadurch bekommt Entwicklung für mich eine ganz andere Qualität. Korrektur bedroht meinen Wert nicht. Ein altes Muster macht mich nicht zu einem gescheiterten Projekt. Eine Schwäche bedeutet nicht, dass ich jetzt dringend Vanessa 2.0 releasen muss. 😂

Ich darf hinschauen. Lernen. Mich verändern. Neu handeln. Und immer wieder fragen: Jesus, welche Haltung möchtest du genau hier in mir entwickeln?

Das ist für mich heute Persönlichkeitsentwicklung. Nicht die endlose Suche nach einer besseren Version von mir. Sondern immer mehr von dem leben, was in Gott längst wahr über mich ist.

Die spannendere Frage ist nicht: Was soll ich TUN?

Vielleicht stehst du gerade selbst an einem Punkt, an dem du etwas verändern möchtest. Du möchtest selbstbewusster werden. Konsequenter. Mutiger. Gelassener. Disziplinierter. Vielleicht möchtest du endlich Grenzen setzen. Dich mehr zeigen. Weniger kontrollieren. Menschen weniger gefallen müssen. Und natürlich können wir uns jetzt fragen: Was muss ich dafür tun? Welche Routine brauche ich? Welche Gewohnheit? Welche fünf Schritte? Welche Challenge? 😂

Ich würde heute vorher eine andere Frage stellen: Aus welcher Haltung würde ich leben, wenn ich wirklich glauben würde, was Gott über mich sagt? Denn plötzlich geht es nicht mehr darum, selbstbewusstes Verhalten zu imitieren. Sondern darum zu wissen: Ich darf Raum einnehmen. Es geht nicht mehr darum, sich irgendwie zum Loslassen zu zwingen. Sondern darum zu erfahren: Ich werde getragen.

Es geht nicht mehr darum, endlich „gut genug“ Grenzen setzen zu können. Sondern um eine Haltung, die weiß: Ich darf lieben, ohne mich selbst zu verlieren.

Und genau diese Frage finde ich sooo spannend: Wie würde Gottes Wahrheit aussehen, wenn sie nicht nur ein Satz wäre, den ich glaube – sondern eine Haltung, aus der ich lebe?

Denn Haltung sieht man irgendwann. In deiner Körperhaltung. In deiner Stimme. In deinen Entscheidungen. Darin, was du zulässt. Darin, was du ablehnst. Darin, wie du mit anderen Menschen umgehst. Darin, wie du reagierst, wenn etwas anders läuft als geplant. Und genau dort treffen für mich Identität und Persönlichkeitsentwicklung aufeinander.

Nicht: Ich tue die richtigen Dinge, damit ich endlich diese Frau werde. Sondern: Ich weiß immer mehr, wer ich in Gott bin – und lerne, aus dieser Identität heraus zu leben.

Haltung vor Handlung. Immer wieder.

FOUND IN GOD – Persönlichkeitsentwicklung mit Jesus

Genau aus diesem Gedanken ist FOUND IN GOD – A BIBLE EMBODIMENT™ EXPERIENCE entstanden. Eine kleine Bible Embodiment™ Experience rund um Identität, Haltung und die Frage:

Wer werde ich, wenn Gottes Wahrheit über mich wirklich mein Ausgangspunkt wird?

Nicht als nächstes Selbstoptimierungsprojekt. Sondern als Einladung, gemeinsam mit Jesus hinzuschauen: Welche Vorstellung davon, wie du sein „solltest“, treibt dich eigentlich an? Welche Haltung steckt unter deinem Handeln? Und was sagt Gott über die Frau, die du längst bist – und die du mit ihm immer mehr leben darfst?

→ [FOUND IN GOD starten]

Vielleicht brauchst du gerade keinen neuen Plan für deine persönliche Entwicklung. Vielleicht darfst du zuerst herausfinden, von welchem Fundament aus du überhaupt losgehst. Denn ich möchte mich definitiv weiterentwickeln. Ich möchte lernen. Wachsen. Mich verändern. Mich von Jesus korrigieren und herausfordern lassen. Aber ich möchte dabei nicht mein nächstes Ideal erschaffen und dann mein halbes Leben versuchen, ihm hinterherzurennen. 😂 Ich möchte meine Identität in Gott finden, sie zu meiner Haltung werden lassen – und aus dieser Haltung leben.

Identität. Haltung. Handlung.

Das ist die Art von Persönlichkeitsentwicklung, auf die ich richtig Lust habe. 🤍

Hiii, ich bin Vanessa Schmitz, die Gründerin von Bible Embodiment™ – einer Bewegung für Frauen, die Gottes Wahrheit nicht nur erkennen, sondern so verkörpern wollen, dass sie in ihrer Körperhaltung, ihren Nervensystemreaktionen und ihrer Zyklusgesundheit sichtbar wird.

Mit der Embodied Truth Method™ bewegen wir Gottes Wahrheit von der Erkenntnis zur Verkörperung – damit unser Leben zeigt, wie gut Gott ist.